Heinrich-Böll-Stiftung « Was ist der deutsche Traum?

Artikel getagged mit ‘Heinrich-Böll-Stiftung’

Wohnen und wählen

18. Juli 2011, Comments (0)

Am 29. Juni diskutierte die Veranstaltung „Mittendrin oder nur irgendwie dabei“ in der Heinrich-Böll-Stiftung die Rolle von Menschen mit Migrationshintergrund in der deutschen Kommunalpolitik.

Der Filmclip über die Konferenz zeigt, dass ein Weg, die Partizipation von MigrantInnen zu steigern, darin liegen kann, Wahl- und Wohnbevölkerung stärker in Übereinklang zu bringen. Renate Künast versprach, sich dafür stark zu machen, das kommunale Wahlrecht für Bürger ohne deutsche Staatsbürgerschaft auszuweiten. Mehr dazu hier:

Weiblich, gut gebildet, türkeistämmig

28. Juni 2011, Comments (0)

Die neue Studie „Einwanderinnen und Einwanderer in den Räten deutscher Großstädte“, die am 29.6.2011 in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt und diskutiert wird, untersucht erstmals Ratsmitglieder mit Zuwanderungsgeschichte in allen 77 deutschen Städten über 100.000 Einwohner.

Die Untersuchung zeigt: Mit einem Anteil von 4% sind Migrantinnen und Migranten in den Räten stark unterrepräsentiert, bedenkt man, dass in unseren Großstädten bereits heute mehr als jeder/r Vierte einen Migrationshintergrund hat.

Die Studie verdeutlicht auch, dass es nicht die typische Kommunalpolitikerin bzw. den typischen Kommunalpolitiker mit Migrationshintergrund gibt. Dennoch wartet sie mit überraschenden Ergebnissen auf: Die türkischstämmigen Migranten – im Integrationsdiskurs oft als „Problemfall“ behandelt – stellen die größte Gruppe. Hier muss manches Vorurteil über Integrationsdefizite revidiert werden. Das gleiche gilt in Bezug auf Frauen: der Frauenanteil unter den Ratsmitgliedern mit Migrationshintergrund liegt höher als der Frauenanteil in den Räten insgesamt. Beim Bildungshintergrund ähneln sich migrantische und nichtmigrantische Ratsmitglieder. Überwiegend sind sie gut gebildet, viele von ihnen haben als Bildungsaufsteiger einen Hochschulabschluss in der Tasche. Zentrale Ergebnisse der Studie präsentiert die folgende Infografik.

Mehr als nur die Quote: Positive Maßnahmen

9. Mai 2011, Comments (0)

Gerade haben Sigmar Gabriel und Andrea Nahles vorgeschlagen, in der Bundes-SPD eine Migranten-Quote von 15 Prozent für alle Parteigremien einzuführen. Auch in den Landesverbänden soll der Anteil von Genossen mit Migrationshintergrund steigen.

Die Quote – in der Politik, aber auch in der Wirtschaft – ist das bekannteste, das kontroverseste, aber keinesfalls das einzige Instrument aus dem Werkzeugkasten der sogenannten „Positiven Maßnahmen“. Über die vielfältigen Möglichkeiten, gegen Diskriminierungen und strukturelle Barrieren in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – vor allem am Arbeitsmarkt und in der Bildung – vorzugehen, diskutierte die Veranstaltung „Positive Action“ am 1.April in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Frust trotz Bildungsaufstieg

17. März 2011, Comments (0)

Am heutigen Donnerstag werden in der Heinrich-Böll-Stiftung die Ergebnisse der internationalen Integrationsstudie MIPEX vorgestellt, die von der Migration Policy Group und vom British Council durchgeführt wurde. MIPEX steht für „Migrant Integration Policy Index“ und vergleicht die Integrationspolitik von 31 Ländern in Bereichen wie Arbeitsmarktmobilität, Familienzusammenführung und Bildung.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach Professor Han Entzinger von der Erasmus Universität Rotterdam über Aufstiegsaspirationen von Migranten und über strukturelle Barrieren, denen sie sich oft gegenüber sehen.

Barrieren gegen den sozialen Aufstieg von Migranten gibt es laut Entzinger viele. So würden Migranten in besonderem Maße von konjunkturellen Schwankungen auf dem Arbeitsmarkt getroffen. Aber auch rechtliche Regelungen (z.B. Einwanderungsgesetze), soziale Segmentierung, Rassismus und strukturelle Diskriminierungen können den Aufstieg und damit die erfolgreiche Integration von Migranten behindern.

Dennoch gelingt vielen Migranten, oft in der zweiten oder dritten Generation, der soziale Aufstieg. Nicht zuletzt liege das an den hohen Aufstiegsaspirationen, die viele Migrantinnen und Migranten haben. So habe es in den letzten Jahren gemessen in fast allen Einwanderungsstaaten erhebliche Aufstiege und eine zunehmend erfolgreiche Integration von Einwanderern gegeben. Das könne man an einer ganzen Reihe von Indikatoren ablesen, besonders auffällig sei die positive Entwicklung allerdings im Bildungssystem.

Erstaunlich sei aber, dass diese Fortschritte kaum wahrgenommen würden – und zwar weder von der heimischen Bevölkerung, noch von Einwanderern selbst. Vorherrschend sei ein Defizitdiskurs. Das liege daran, dass parallel zu den Fortschritten bei der Integration auch die Ansprüche wachsen, die an Migranten gestellt werden.

Seit einiger Zeit sei in den Einwanderungsländern ein Trend zu beobachten, die Ansprüche an Einwanderer anzuheben und außerdem ganz neue Anforderungen zu stellen. Ging es früher in erster Linie um Partizipation am Arbeitsmarkt, müssten Migranten heute auch kulturelle Assimilation und Loyalität gegenüber der neuen Heimat nachweisen. Vor allem bei den gut ausgebildeten Migranten der zweiten und dritten Generation würde es zunehmend zu Frustrationen führen, dass sie trotz Bildungsaufstieg mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen haben, einen guten Job zu finden, als junge Menschen ohne Migrationshintergrund und dass sie zudem um ihre gesellschaftliche Akzeptanz kämpfen müssen.

[youtube width=“480″ height=“385″]http://www.youtube.com/view_play_list?p=38DA04757F90E58E[/youtube]

Foto: Michael Thurm (cc by-nc-sa 2.0)

Neue Studie vergleicht Integrationspolitik in Europa

11. März 2011, Comments (0)

Bereits zum dritten Mal haben der British Council und die Migration Policy Group aus Brüssel einen Vergleich der Integrationspolitik verschiedener Staaten in Europa und Nordamerika vorgelegt. Der Migrant Integration Policy Index (MIPEX) untersucht und vergleicht die Integrationspolitik von 31 Ländern in Bereichen wie Arbeitsmarktmobilität, Familienzusammenführung und Bildung.

Am 17. und 18. März werden die Ergebnisse von MIPEX im Rahmen einer Konferenz in der Heinrich-Böll-Stiftung, dem deutschen Partner der Studie, diskutiert. Dabei wird es auch um das Abschneiden der deutschen Integrationspolitik gehen. Laut MIPEX sind Migrantinnen und Migranten aus Ländern außerhalb der EU in Deutschland rechtlich etwas besser gestellt als noch vor drei Jahren. Positiv bewerten die Forscherinnen und Forscher des MIPEX, dass es in Deutschland vergleichsweise klar definierte Wege zur Staatsbürgerschaft und zielgerichtete Angebote zur Integration in den Arbeitsmarkt gibt. Im Bereich Bildungschancen und Familienzusammenführung liegt Deutschland hingegen nur auf einem Mittelplatz und in den meisten anderen Ländern ist es für Migrantinnen und Migranten deutlich leichter, eine dauerhafte Aufenthaltsbewilligung zu erhalten.

Angeführt wird das Integrationsranking von Schweden, Portugal und Kanada. Deutschland landet insgesamt auf einem Mittelplatz.

MIPEX bietet wertvolle Informationen, die darauf abzielen, „Integrationspolitiken zu bewerten, zu vergleichen und zu verbessern“. Auf der MIPEX Website lassen sich die Studienergebnisse interaktiv auswerten. Da es beim MIPEX jedoch um formale Integrationspolitik geht, ist die Aussagekraft der Ergebnisse begrenzt. Die Studie würdigt die Fortschritte bzw. straft Rückschritte, die einzelne Länder auf der formalen, politisch-rechtlichen Ebene machen. Nicht in den Blick kommen so Integrationsresultate. Eine aktive Arbeitsmarktintegrationspolitik muss lange nicht bedeuten, dass die Eingliederung von Migranten in den Arbeitsmarkt tatsächlich gut gelingt. Hier spielen beispielsweise auch Arbeitsmarktstrukturen eine wichtige Rolle: wie durchlässig ist der Arbeitsmarkt insgeamt, werden Zertifikate benötigt, um bestimmte Berufe ausüben zu können? Auch ist zu beachten, dass MIPEX lediglich Migranten mit legalem Aufenthaltsstatus einbezieht. So erklärt sich nicht zuletzt die gute Position Italiens im Ranking.

Bildungsgerechtigkeit – eine große Illusion?

21. Februar 2011, Comments (1)

Weniger als ein Prozent der Bevölkerung schafft den Aufstieg von ganz unten in der Gesellschaft nach ganz oben. Dagegen gelingt es über zwei Dritteln aller Kinder, deren Eltern leitende Angestellte sind, selbst wieder eine ähnliche Position zu ergattern (siehe die Studie „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“ von Reinhard Pollak).

Geht es darum, diese Ungerechtigkeit zu beseitigen, fällt der Blick zuallererst auf das Bildungssystem. Kann es helfen, den Zufall der eigenen sozialen Herkunft auszugleichen und allen Kindern die gleichen Entwicklungschancen zu gewähren? Auf Einladung der Vodafone-Stiftung diskutierten vor einigen Tagen renommierte Bildungsforscher über genau diese Frage. In der FAZ hat Heike Schmoll über die Tagung berichtet und gibt eine ernüchternde Antwort. Sie schreibt

„Durch das Bildungswesen soziale Unterschiede beseitigen zu wollen ist eine Illusion.“ („Soziale Unterschiede bleiben“, FAZ, 9.2.2011)

Schmoll verweist dabei unter anderem auf den Züricher Bildungsforscher Helmut Fend, der in einer Längsschnittstudie (LifE) zeigen konnte, dass Schule Herkunftseffekte zwar zeitweilig abmildern könne, dass diese aber im späteren Lebensverlauf wieder zum Tragen kommen.

Was folgt daraus? Muss man die Vorstellung von Chancengerechtigkeit komplett aufgeben? Wohl kaum. Schon Fend weist darauf hin, dass Schule immer beides ist: Eine Institution zur Reproduktion sozialer Ungleichheit und zugleich Instanz für sozialen Aufstieg für Kinder aus bildungsferneren Schichten.

Das Bildungssystem ist überfordert, wenn es soziale Unterschiede vollständig beseitigen soll. Es muss aber darum gehen, die Unterschiede nicht weiter zu verstärken – sie wo immer möglich sogar abzumildern. Dazu bedarf es der besonderen Förderung benachteiligter Kinder und eine Durchlässigkeit des Bildungssystems, das immer wieder Anschlussmöglichkeiten für den Aufstieg bieten muss. Dabei geht es in der Regel nicht um den kometenhaften Aufstieg von Kindern ungelernter Arbeiter, die am Ende auf der Universität landen. So schön diese Erfolgsgeschichten auch sind, entscheidend ist die Förderung „kurzer“ Aufstiege – und zwar gerade für diejenigen, die bedroht sind, abgehängt zu werden.

Ca. 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler verlassen heute in Deutschland mit so geringen Kompetenzen die Schule, dass sie zu einer selbständigen Teilhabe an der Gesellschaft nur eingeschränkt in der Lage sind. In erster Linie muss diese Bildungsarmut beseitigt werden. Dazu hat die die Schulkommission der Heinrich-Böll-Stiftung vor einiger Zeit Empfehlungen erarbeitet. Unter anderem fordert sie, dass Schulen verpflichtet werden müssen, keine Schülerinnen und Schüler ohne Basiskompetenzen mehr zu entlassen. Eine Bringschuld für die Schulen, die den Einsatz enormer Ressourcen bedeutet. Wird diese Investition aber unterlassen, wird es noch teurer.

Foto: Andreas Demmelbauer (cc by-sa 2.0)

Was ist los mit der Mittelschicht?

14. Februar 2011, Comments (3)

Am 7. Februar diskutierten Ulrike Herrmann (taz), Berthold Vogel (Universität Kassel) und Jürgen Kaube (FAZ) in der Heinrich-Böll-Stiftung über die Krise des „Sehnsuchtsortes Mittelschicht“.

Eine der prägendsten Selbstbeschreibungen der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit lautete so: Deutschlands Sozialstruktur ähnelt einer Zwiebel, wenige Reiche oben, wenige Arme unten. In der Mitte ein ausladender Bauch: Die Mittelschicht. Die Diagnose des Soziologen Helmut Schelsky aus den 50er Jahren, Deutschland sei eine nivellierte Mittelstandsgesellschaft, prägte lange Jahre die Debatte.

Heute hingegen herrscht viel Unsicherheit, wenn es um die Mitte der Gesellschaft geht. Worüber man genau spricht, wenn man Mittelschicht sagt, ist nicht mehr eindeutig. Unklar ist, wie viele Bürger der gesellschaftlichen Mitte überhaupt angehören. Sind es in letzter Zeit mehr geworden oder eher weniger? Die Meinungen gehen auseinander. In der ZEIT bedauerte Elisabeth Niejahr jüngst, dass der eigentlich beste Titel für eine Publikation über die Mittelschicht bereits vergeben ist: an den Bestseller “Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?” von Richard David Precht.

Der Begriff Mittelschicht scheint heute eine natürliche Verbindung mit dem der Krise eingegangen zu sein. Es geht um prekäre Arbeitsverhältnisse, um die Angst vor dem sozialen Abstieg, um unsichere Perspektiven für die Kinder. Zuletzt sorgte die Diagnose des DIW für Aufsehen, dass die Mittelschicht schrumpft. Ist die nivellierte Mittelstandsgesellschaft endgültig passé? Was ist dran an der Krise der Mittelschicht in Deutschland? Wie real sind die Befürchtungen vor dem sozialen Abrutschen? Welche Wirkung hat es, wenn die gesellschaftliche Mitte als Ziel gesellschaftlicher Aufstiegsaspirationen unattraktiv wird? Das waren die Fragen der Diskussion „Was ist los mit der Mittelschicht? Zur Krise eines Sehnsuchtsorts“, die im Rahmen der Reihe „Was ist der deutsche Traum? Bildung – Integration – Aufstieg“ am 8. Februar 2011 in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand.

Audiomitschnitt der Veranstaltung

Foto: Stephan Röhl
(more…)

Filmclip: Europa und der American Dream

16. Dezember 2010, Comments (0)

Welche Rolle spielen faire Aufstiegschancen in sozial, kulturell und ethnisch vielfältigen Gesellschaften für den sozialen Zusammenhalt und die gesellschaftliche Dynamik auf beiden Seiten des Atlantiks? Ein kurzer Clip zeigt Highlights und Statements der Konferenz „Europa und der American Dream“ in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Deutschland eine zementierte Gesellschaft?

22. November 2010, Comments (1)

Leben wir in einer zementierten Gesellschaft? Der Internetsender detektor.fm sprach mit Dr. Reinhard Pollak, dem Autor der Studie der Heinrich-Böll-Stiftung „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“, über die Gründe, warum die Aufstiegschancen in Deutschland geringer sind, als in vielen anderen Gesellschaften, über die Rolle der Bildung, der Berufe und über die Notwendigkeit von Aufklärung über soziale Mobilität.

Foto: Vincent Desjardins, cc-by-2.0

Böll-Studie zeigt: Chancen gesellschaftlich aufzusteigen, sind in Deutschland sehr ungleich verteilt

24. Oktober 2010, Comments (0)


Bildung, Integration und faire Aufstiegschancen – als die Idee zu diesem Blog entstand, war kaum abzusehen, das dieses Trio plötzlich im Fokus der politischen Debatterücken würde und alle Zeitungen und Talkshows beschäftigen würde.

Mit einer Studie über soziale Mobilität und die Austiegschancen gerade auch von Menschen mit Migrationshintergrund will die Heinrich-Böll-Stiftung dazu beitragen, die Debatte mit empirischen Befunden unterfüttern. Die Studie „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“ wurde von Reinhard Pollak vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung für die Heinrich-Böll-Stiftung erstellt.Sie zeigt: Die Chancen auf den gesellschaftlichen Aufstieg sind in nur wenigen industriellen Staaten so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die Studie kommt zu ernüchternden Ergebnissen: Kinder von ungelernten Arbeitern haben vierzigmal schlechtere Mobilitätsschancen als Kinder, deren Eltern leitende Angestellte sind. Der soziale Fahrstuhl, der lange Zeit in Deutschland für die meisten nach oben fuhr, ist ins Stocken geraten – und am unteren Rand der Gesellschaft schaffen es viele überhaupt nicht, einzusteigen.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um das Thema Integration sind diese Befunde alles andere als dröge Sozialstatistik. Sie weisen aus, wie schlecht es in unserer Gesellschaft um praktische Chancengerechtigkeit bestellt ist. Dass wir uns, wie Reinhard Pollak schreibt

„mehr Ungleichheiten leisten als notwendig, und dies insbesondere zum Nachteil derjenigen Kinder, die mit ihrer geringen sozialen Herkunft vergleichsweise wenig Chancen haben, aus diesen nachteiligen Positionen aufzusteigen“

bedeutet, dass hierzulande nicht alle darauf vertrauen können, durch eigene Anstrengungen voran zu kommen. Soziale Herkunft übertrumpft Talent und Leistungsbereitschaft.

Die Studie wird von der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen des Programms „Was ist der deutsche Traum? Bildung – Integration – Aufstieg“ herausgegeben, das sich mit fairen Aufstiegschancen als fundamentaler Frage sozialer Gerechtigkeit und zugleich der künftigen Leistungsfähigkeit der modernen Einwanderungsgesellschaft beschäftigt.

Anmerkungen und Kommentare zur Studie und den dort formulierten Schlussfolgerungen sind sehr willkommen

Über dieses Blog

„Durch eigene Anstrengungen in der Gesellschaft voran kommen, ohne durch ethnische, räumliche oder soziale Herkunft gehindert zu werden: Kann es trotz der vielen Blockaden, die heute in der Bildung und bei der Integration Zugewanderter der sozialen Mobilität im Wege stehen, einen solchen „deutschen Traum“ geben? Dieses Blog diskutiert, ob das Ideal einer aufstiegsoffenen Gesellschaft für emanzipatorische Politik taugt."

Studie „Einwanderinnen und Einwanderer in den Räten deutscher Großstädte“

Studie „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“

Die Studie von Reinhard Pollak (WZB) zeigt, in Deutschland schaffen es weniger als 1% aus einem Elternhaus, in dem der Vater ungelernter Arbeiter ist, selbst in eine leitende Angestelltenposition zu gelangen.
Dagegen werden zwei Drittel der Kinder aus einer leitenden Angestelltenfamilie selbst leitende Angestellte.
Download

Böll.Thema

Die Ausgabe "Sozialer Aufstieg - Strategien gegen die blockierte Gesellschaft" von Boell.thema liefert Analysen, Reportagen und Überlegungen rund um Fragen sozialer Mobilität und das Leitbild der aufstiegsoffenen Gesellschaft.
Inhaltsverzeichnis und Download

RSS News auf Boell.de

  • Ein Fehler ist aufgetreten – der Feed funktioniert zur Zeit nicht. Versuche es später noch einmal.