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Brauchen wir die Mittelschicht noch?

23. Januar 2011, Comments (2)

Eine der prägensten Selbstbeschreibungen der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit lautete so: Deutschlands Sozialstruktur ähnelt einer Zwiebel, wenige Reiche oben, wenige Arme unten. In der Mitte ein ausladender Bauch: Die Mittelschicht. Deutschland sei eine nivellierte Mittelstandsgesellschaft, diese Diagnose des Soziologen Helmut Schelsky aus den 50er Jahren prägte lange die Debatte.

Heute herrscht viel Verwirrung um die Mitte der Gesellschaft. Worüber man genau spricht, wenn man Mittelschicht sagt, ist nicht mehr eindeutig. Unklar ist, wie viele Bürger der gesellschaftlichen Mitte überhaupt angehören. Sind es in letzter Zeit mehr geworden oder eher weniger? Die gesellschaftliche Mitte ist gar so wenig greifbar, dass Elisabeth Niejahr in der Ausgabe der ZEIT vom 20. Januar bedauert, dass der beste Titel für eine Publikation über die Mittelschicht bereits vergeben ist: an den Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ von Richard David Precht.

Mit einer neuen Studie dürfte das Roman-Herzog-Institut die Verwirrung um die Situation der Mittelschicht noch weiter steigern. Wissenschaftler des IW Köln haben in seinem Auftrag vermeintliche „Mythen über die Mittelschicht“ aufgedeckt.

Die Autorinnen und der Autor haben einige Daten zusammengetragen, die von den Befunden anderer Forschungsarbeiten der letzten Zeit abweichen: Der Mittelschicht gehe es eigentlich sehr gut, so lässt sich die neue Studie kurz zusammenfassen. Entgegen anderslautender Meldungen, die zuletzt aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zu hören waren, sei die Mittelschicht nicht geschrumpft. Auch habe sich die Einkommensschere zwischen Arm und Reich nicht weiter geöffnet. Genau das hatte jedoch jüngst die Bertelsmann Stiftung diagnostiziert.

Ein großer Teil der Verwirrung mag darauf zurückzuführen sein, dass in den Studien nicht immer das gleiche gemessen wird. So macht es einen Unterschied wie die Mittelschicht definiert wird. Zieht man das Haushaltseinkommen heran, wie es u.a. das IW Köln getan hat, oder legt man berufliche Positionen, Bildungsabschlüsse oder subjektive Selbsteinschätzung von Bürgern zurgrunde? Je nach Herangehensweise kommt man zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Untersucht man das regelmäßige Einkommen von Haushalten oder bezieht man auch andere Einkünfte ein, oder auch das Vermögen, über das Haushalte verfügen?

Noch interessanter als die Unterschiede in den Zahlen sind die Schlussfolgerungen, die jeweils aus den empirischen Daten gezogen werden. Autor und Autorinnen der Studie des IW Köln kommen zu einem recht verblüffenden Schluss wenn sie schreiben:

Eine stabile Gesellschaft mit sozialem Frieden ist nicht auf eine große Mittelschicht angewiesen, sondern kann auch über Mobilitätschancen gewährleistet werden. (Enste, Erdmann, Kleineberg: Mythen über die Mittelschicht, Roman Herzog Institut 2011 S. 15)

Daraus leiten sie für die Politik die Empfehlung ab, weniger auf Umverteilung als auf eine Erhöhung der sozialen Mobilität zu setzen. Eine breite Mittelschicht wird gleichgesetzt mit einer homogenen Gesellschaft, die nur wenige Anreize zum individuellen Aufstieg durch eigene Anstrengungen setzt.

Damit dürfte die wichtige Rolle, die die Mittelschicht als gesellschaftlicher Orientierungsrahmen und Stabilitätsanker spielt, völlig unterschätzt werden. Unklar bleibt, worauf sich Aufstiegsaspirationen beziehen sollen, wenn nicht auf den Sehnsuchtsort Mittelschicht – über den übrigens am 7.2. in der Reihe „Was ist der deutsche Traum? Bildung – Integration – Aufstieg“ in der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert werden wird (mehr Infos hier).

Foto: Thomas Kohler (cc by-sa 2.0)

Sag mir, wo Du wohnst …

18. Januar 2011, Comments (1)

… und ich sage Dir, wie gut Deine Kinder in der Schule abschneiden. Der Soziologe Marcus Helbig vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) berichtet in der aktuellen Ausgabe der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie über den Einfluss, den das jeweilige Wohnquartier auf die schulischen Leistungen von Kindern hat. Helbig stützt sich auf Daten der ELEMENT-Studie, die Berliner Grundschüler zwischen der vierten und sechsten Klassen untersucht hat. Er kommt zu dem Ergebnis, dass das Wohnumfeld einen Unterschied ausmacht, der nicht alleine darauf zurück zu führen ist, dass in feinen Wohnvierteln bildungsaffinere Familien leben als in einfacheren. Interessanterweise lässt sich vor allem ein positiver Effekt von sozial starken Nachbarschaften ausmachen. Schülerinnen und Schüler schneiden hier besser ab als Altersgenossen, die aus durchschnittlichen Wohnquartieren stammen. Das, so vermutet Helbig, könnte auf den positiven Einfluss von Rollenvorbildern unter den Erwachsenen und eine stärkere soziale Kontrolle zurück zu führen sein. Kinder aus sozial schwachen Nachbarschaften hingegen sind im Vergleich zu Kindern aus durchschnittlichen Quartieren nicht benachteiligt.

Helbig schreibt

„Ohnehin haben Schüler, deren Eltern einen hohen sozialen Status aufweisen, bereits bessere Bildungschancen durch das vorhandene kulturelle, ökonomische und soziale Kapital ihrer Eltern. Dadurch, dass Eltern mit hohem sozialen Status sich in bestimmten Wohngebieten ballen, profitieren deren Kinder in ihrer Kompetenzentwicklung also zusätzlich durch die aufgezeigten Kontexteffekte.“ (Helbig, Marcel: Neighborhood does matter! KZfSS, 4/2010, S. 676).

Durch eine fortschreitende soziale Entmischung von Kiezen kommt es folglich zu einer Verschärfung von Bildungsungleichheiten. Die Studie zeigt: Soziale Aufstiegschancen haben auch eine räumliche Dimension – zumindest in der Großstadt Berlin.

Foto: Jan Hoffmann (cc by-nc 2.0)

Grundeinkommen statt Chancengleichheit?

9. Januar 2011, Comments (2)

In einem Essay in der Neuen Rheinischen Zeitung vom 5. Januar stellt Harald Schauff die Ergebnisse der Studie „Spirit Level“ der britischen Forscher Richard Wilkinson und Kate Pickett vor: Gesellschaften die über mehr Einkommensgleichheit verfügen, fahren in vielen Bereichen besser als Gesellschaften, die durch ausgeprägte Ungleichheit gekennzeichnet sind – und zwar selbst dann wenn der Reichtum letzterer insgesamt größer ist (siehe dazu auch den Blogeintrag „Spirit Level„).
Es müsse also darum gehen, so folgert Schauff, die materielle Ungleichheit in Gesellschaften zu verringern und hat dafür eine Lösung parat: das bedingungslose Grundeinkommen. Die Forderung nach mehr Chancengleichheit, wie sie auch von der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert wird, hält er hingegen für reine Ideologie.

Stattdessen debattieren hierzulande etablierte Funktionseliten und Gelehrtenzünfte einschließlich vermeintlich alternativer Denkfabriken wie der „Heinrich-Böll-Stiftung“ von oben herab über die Verbesserung von „Aufstiegsmöglichkeiten“ für Menschen aus den unteren Schichten. Der Zugang zur „Bildung“ soll „Chancengleichheit“ bzw. „Chancengerechtigkeit“ garantieren.

Zurecht kritisiert er, dass Chancengerechtigkeit allzu häufig von denjenigen ins Feld geführt wird, die eine priviligierte Stellung in der Gesellschaft geerbt haben, um sich gegenüber potentiellen Aufsteigern abzuschotten. Aber ist das ein Argument gegen das Leitbild einer aufstiegsoffenen Gesellschaft? Gegen den Anspruch eines und einer jeden, durch eigene Anstrengungen voranzukommen, ohne durch die eigene Herkunft gehindert zu werden? Wer Chancengerechtigkeit als emanzipatorisches Prinzip versteht, weiß, dass es der Unterstüzung Einzelner bedarf, um ungleiche Ausgangsbedingungen auszugleichen und dass die Ungleichheit in der Gesellschaft nicht zu groß werden darf. Wilkinson und Pickett zeigen im Übrigen, dass auch die soziale Durchlässigkeit in egalitären Gesellschaften höher ist, als in disparaten.

Foto: Thomas Roessler (cc-by-nc-sa 2.0)

PISA 2009: Nur ein bisschen mehr Chancengleichheit

7. Dezember 2010, Comments (0)

Die neue PISA Studie ist da. Deutschlands Schülerinnen und Schüler sind etwas besser geworden. Ihr Leistungsniveau liegt nun im Mittelfeld der OECD-Staaten.

Gemessen wurde die Lesekompetenz aber auch die Fertigkeiten in Mathematik und den Naturwissenschaften von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern. Interessant ist jedoch nicht alleine das durchschnittliche Kompetenzniveau in den einzelnen Staaten, sondern vor allem auch die Frage, wie stark sich jeweils das Elternhaus auf die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Schulsystemen auswirkt. Das war der eigentliche Skandal an den Ergebnissen der ersten PISA-Studie im Jahr 2000: Dass in kaum einem Land der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Schulleistungen so groß war wie in Deutschland.

Und wie fallen die Ergebnisse eine Deakde später aus? Die Unterschiede in den Leseleistungen werden in Deutschland immer noch wesentlich durch das Elternhaus und die materiellen Verhältnisse geprägt, aus denen die Schülerinnen und Schüler stammen. Der Zusammenhang ist etwas geringer geworden, fällt aber deutlicher aus als z.B. in Finnland, Island, Japan, Kanada und Korea. Diese Länder bieten nicht nur mehr Chancengleichheit, ihre Resultate sind außerdem insgesamt besser.

Die Autoren des Bildungsberichts resümieren ihre Ergebnisse so:

„Zusammenfassend lässt sich für Deutschland eine positive Entwicklung ablesen. Die sozialen Disparitäten in der Lesekompetenz haben seit PISA 2000 bei den Jugendlichen über die Zeit abgenommen. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status des Elternhauses und der von den Jugendlichen erreichten Kompetenz im internationalen Vergleich immer noch hoch ausgeprägt. Die bildungspolitische Aufgabe, eine geringe Kopplung bei hohem Kompetenzniveau zu erreichen, bleibt damit weiterhin bestehen.“
(E. Klieme u.a. (Hg.): PISA 2009 – Bilanz nach einem Jahrzehnt, Waxmann 2010)

Den Gesamtbericht (pdf) gibt es auf der Website des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF).

Foto: Gianluca (cc-by-nd)

Deutschland eine zementierte Gesellschaft?

22. November 2010, Comments (1)

Leben wir in einer zementierten Gesellschaft? Der Internetsender detektor.fm sprach mit Dr. Reinhard Pollak, dem Autor der Studie der Heinrich-Böll-Stiftung „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“, über die Gründe, warum die Aufstiegschancen in Deutschland geringer sind, als in vielen anderen Gesellschaften, über die Rolle der Bildung, der Berufe und über die Notwendigkeit von Aufklärung über soziale Mobilität.

Foto: Vincent Desjardins, cc-by-2.0

Der Schuster bleibt bei seinen Leisten: Berufe als Aufstiegsbarriere

10. November 2010, Comments (5)

Geht es um die Ursachen für gesellschaftliche Chancenungleichheit, kommt in der Regel – und völlig zu recht – das Bildungssystem zur Sprache. Bildung entscheidet immer mehr über die Aussichten auf gesellschaftliche Teilhabe und einen guten Job. Und spätestens seit den PISA-Studien wissen wir, dass in kaum einem Bildungssystem der Bildungserfolg so stark von der sozialen Herkunft abhängt wie in Deutschland.

Auf der internationalen Konferenz „Europa und der ‚American Dream‘ – Eine transatlantische Traumdeutung“, die am 27. Oktober in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand, wurde die Frage diskutiert, ob die uramerikanische Geschichte vom Tellerwäscher, der zum Millionär aufsteigt, mehr ist als nur ein Mythos. Ausgelotet wurde, wie Politik auf beiden Seiten des Atlantiks dazu beitragen kann, dass Menschen nicht nur voran kommen wollen, sondern dies auch wirklich tun können.

Die Diskussionen der Konferenz drehten sich denn auch stark um die Bildung. Die Daten über soziale Mobilität im internationalen Vergleich, die zu Beginn der Konferenz präsentiert wurden zeigten, dass diejenigen Länder, die im internationalen Vergleich sozial am durchlässigsten sind, genau jene sind, die wir schon als PISA-Sieger kennen und allgemein als Vorbilder für die gute Schule gelten: darunter Finnland, Schweden, Norwegen und Kanada.

Aber die Konferenz nahm auch ein zweites Hindernis für soziale Mobilität in den Blick, über das weniger oft gesprochen wird: die Struktur des Arbeitsmarkts. Reinhard Pollak vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wies darauf hin, dass die stark beruflich geprägte Struktur des deutschen Arbeitsmarkts eine Mobilitätsbarriere ersten Ranges ist. Berufe können nicht einfach ergriffen werden, Zertifikate entscheiden in Deutschland über den Zugang.

In den USA ist das anders. Tamar Jacoby, die Präsidentin der US-amerikanischen NGO Immigration Works bezeichnete die Aufstiegschancen, die der US-Arbeitsmarkt gerade auch Zugewanderten bietet, als den Kern des amerikanischen Schmelztiegel schlechthin.

In Deutschland hingegen verhindern die starren Karrierewege, die wenig Seiteneinstiege ermöglichen, allzu oft den beruflichen Aufstieg. Dass angesichts dieser Situation in Deutschland türkische Gemüsehändler in der ersten Sarrazin-Debatte als Ausdruck fehlenden Integrationswillens diffamiert wurden, bezeichnete der ehemalige nordrhein-westfälische Integrationsminster Armin Laschet in der Böll-Stiftung als zynisch.

Was aber ist daraus für die Politik zu lernen? Die berufliche Struktur aufzubrechen ist kaum einfach möglich. Und vor allem sollte eines nicht vergessen werden. Was für die Outsider des Arbeitsmarkts eine Eintrittsbarriere darstellt, ist für die Insider eine Absicherung des eigenen Status.

Foto: Ernie|Bert, cc-by-nc

Der Videomittschnitt zur Konferenz:

Böll-Studie zeigt: Chancen gesellschaftlich aufzusteigen, sind in Deutschland sehr ungleich verteilt

24. Oktober 2010, Comments (0)


Bildung, Integration und faire Aufstiegschancen – als die Idee zu diesem Blog entstand, war kaum abzusehen, das dieses Trio plötzlich im Fokus der politischen Debatterücken würde und alle Zeitungen und Talkshows beschäftigen würde.

Mit einer Studie über soziale Mobilität und die Austiegschancen gerade auch von Menschen mit Migrationshintergrund will die Heinrich-Böll-Stiftung dazu beitragen, die Debatte mit empirischen Befunden unterfüttern. Die Studie „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“ wurde von Reinhard Pollak vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung für die Heinrich-Böll-Stiftung erstellt.Sie zeigt: Die Chancen auf den gesellschaftlichen Aufstieg sind in nur wenigen industriellen Staaten so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die Studie kommt zu ernüchternden Ergebnissen: Kinder von ungelernten Arbeitern haben vierzigmal schlechtere Mobilitätsschancen als Kinder, deren Eltern leitende Angestellte sind. Der soziale Fahrstuhl, der lange Zeit in Deutschland für die meisten nach oben fuhr, ist ins Stocken geraten – und am unteren Rand der Gesellschaft schaffen es viele überhaupt nicht, einzusteigen.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um das Thema Integration sind diese Befunde alles andere als dröge Sozialstatistik. Sie weisen aus, wie schlecht es in unserer Gesellschaft um praktische Chancengerechtigkeit bestellt ist. Dass wir uns, wie Reinhard Pollak schreibt

„mehr Ungleichheiten leisten als notwendig, und dies insbesondere zum Nachteil derjenigen Kinder, die mit ihrer geringen sozialen Herkunft vergleichsweise wenig Chancen haben, aus diesen nachteiligen Positionen aufzusteigen“

bedeutet, dass hierzulande nicht alle darauf vertrauen können, durch eigene Anstrengungen voran zu kommen. Soziale Herkunft übertrumpft Talent und Leistungsbereitschaft.

Die Studie wird von der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen des Programms „Was ist der deutsche Traum? Bildung – Integration – Aufstieg“ herausgegeben, das sich mit fairen Aufstiegschancen als fundamentaler Frage sozialer Gerechtigkeit und zugleich der künftigen Leistungsfähigkeit der modernen Einwanderungsgesellschaft beschäftigt.

Anmerkungen und Kommentare zur Studie und den dort formulierten Schlussfolgerungen sind sehr willkommen

Über dieses Blog

„Durch eigene Anstrengungen in der Gesellschaft voran kommen, ohne durch ethnische, räumliche oder soziale Herkunft gehindert zu werden: Kann es trotz der vielen Blockaden, die heute in der Bildung und bei der Integration Zugewanderter der sozialen Mobilität im Wege stehen, einen solchen „deutschen Traum“ geben? Dieses Blog diskutiert, ob das Ideal einer aufstiegsoffenen Gesellschaft für emanzipatorische Politik taugt."

Studie „Einwanderinnen und Einwanderer in den Räten deutscher Großstädte“

Studie „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“

Die Studie von Reinhard Pollak (WZB) zeigt, in Deutschland schaffen es weniger als 1% aus einem Elternhaus, in dem der Vater ungelernter Arbeiter ist, selbst in eine leitende Angestelltenposition zu gelangen.
Dagegen werden zwei Drittel der Kinder aus einer leitenden Angestelltenfamilie selbst leitende Angestellte.
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Böll.Thema

Die Ausgabe "Sozialer Aufstieg - Strategien gegen die blockierte Gesellschaft" von Boell.thema liefert Analysen, Reportagen und Überlegungen rund um Fragen sozialer Mobilität und das Leitbild der aufstiegsoffenen Gesellschaft.
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