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Der Aufstieg, den wir meinen

16. Januar 2011, Comments (0)

Die Sozialforschung kennt zwei Maße für den sozialen Aufstieg. Misst man die absolute soziale Mobilität, so schaut man, wie vielen jungen Menschen es heute besser geht als jeweils ihren Eltern, als diese noch jung waren. Konnten sie bessere Berufe ergreifen, einen höheren Bildungsabschluss erreichen, mehr Geld verdienen?

Weist eine Gesellschaft eine hohe absolute soziale Mobilität auf, dann stehen ihre Mitglieder heute insgesamt besser da, als noch vor einer Generation, weil die Gesellschaft insgesamt reicher geworden ist, weil niedrig qualifizierte Jobs durch anspruchsvollere Berufe ersetzt wurden, weil es eine Expansion im Bildungswesen gab.

Absolute soziale Mobilitätsraten geben jedoch nicht an, wie durchlässig eine Gesellschaft ist. Mag der soziale Fahrstuhl auch insgesamt nach oben gefahren sein, so kann eine Gesellschaft dennoch stark segmentiert sein. Im gesellschaftlichen Gefüge können die Top-Positionen weitgehend von den Sprösslinge aus reichen Elternhäusern besetzt werden, während sich die Kinder von Eltern aus den unteren Schichten ohne Aufstiegsperspektiven wieder genau dort finden. Über die Bewegung zwischen den gesellschaftlichen Schichten gibt die relative soziale Mobilität Auskunft.

Ist also relative soziale Mobilität als Indikator für Chancengerechtigkeit das Maß der Dinge für die Politik? Nicht alleine. Denn es wird darum gehen müssen, beide Formen der Mobilität zu verbinden. Mehr Durchlässigkeit ohne absolute soziale Aufwärtsmobilität läuft auf einen Verdrängungswettbewerb hinaus, bei dem der Aufstieg der Einen, den Abstieg der Anderen bedeutet. Gegen einen solchen Wettbewerb werden sich die zur Wehr setzen, die etwas zu verlieren haben. Für eine Politik für mehr Durchlässigkeit werden Mittel- und Oberschicht nur zu gewinnen sein, wenn mit ihr das glaubhafte Versprechen verbunden ist, dass sie allen zu nutze ist, dass sie den Fahrstuhl für alle nach oben fahren lässt.

Foto: Dennis Wegner (cc by-nc-sa 2.0)

Filmclip: Europa und der American Dream

16. Dezember 2010, Comments (0)

Welche Rolle spielen faire Aufstiegschancen in sozial, kulturell und ethnisch vielfältigen Gesellschaften für den sozialen Zusammenhalt und die gesellschaftliche Dynamik auf beiden Seiten des Atlantiks? Ein kurzer Clip zeigt Highlights und Statements der Konferenz „Europa und der American Dream“ in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Aufsteigerin des Monats: Kate Middleton

30. November 2010, Comments (3)

Aufsteigerin des Monats November ist Kate Middleton, seit kurzem Verlobte von Prinz William und Englands zukünftige Queen.

Wenn im April 2011 der britische Thronfolger seine Verlobte Kate Middleton in der Westminster Abbey heiratet, findet ein unglaublicher sozialer Aufstieg seinen vorläufigen Höhepunkt. Denn Middleton ist nicht nur nicht blauen Blutes, sie ist nicht mal eine „Bürgerliche“. Geht man nur weit genug zurück in der Geschichte der Familie mütterlicherseits, so entstammt Middleton gar der Arbeiterklasse, genauer den Kohlebergwerken Nordenglands. Es ist wie im Märchen: Noch Kates Ururgroßvater soll in einer Mine gearbeitet haben, die dem schottischen Onkel der 2002 verstorbenen Queen Mum gehörte. Unter Tage hätte er sich wohl kaum erträumen können, dass eine seiner Ururenkelinnen einmal in die königliche Familie aufsteigen würde.

Ironie der Geschichte: Ausgerechnet das Königshaus eröffnet in der traditionellen britischen Klassengesellschaft einem Arbeiterkind den Aufstieg nach ganz oben.

Thomas Kielinger hat den Aufstieg der Familie Middleton in der Welt am Sonntag nachgezeichnet.

Deutschland eine zementierte Gesellschaft?

22. November 2010, Comments (1)

Leben wir in einer zementierten Gesellschaft? Der Internetsender detektor.fm sprach mit Dr. Reinhard Pollak, dem Autor der Studie der Heinrich-Böll-Stiftung „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“, über die Gründe, warum die Aufstiegschancen in Deutschland geringer sind, als in vielen anderen Gesellschaften, über die Rolle der Bildung, der Berufe und über die Notwendigkeit von Aufklärung über soziale Mobilität.

Foto: Vincent Desjardins, cc-by-2.0

Chancengerechtigkeit – immer wieder

19. November 2010, Comments (1)

Nicht der Zufall der eigenen Herkunft soll darüber entscheiden, was man im Leben erreichen kann, sondern individuelle Aspirationen und Anstrengungen. Das ist der Kern der Vorstellung von einer chancengerechten Gesellschaft, die allen die Möglichkeit zum Aufstieg bietet.

Was sich zunächst gut anhört, weil wir doch alle für unsere Bemühungen belohnt werden möchten, ist als gesellschaftliches Leitmotiv höchst umstritten. Und zwar weil es auf dem Leistungsprinzip beruht.

Völlig zu Recht wird vielen Anhängern des Leistungsprinzips vorgehalten, dass sie allzu gerne die strukturell unterschiedlichen Ausgangslagen von Individuen übersehen. Nicht alle Menschen haben die gleichen Startchancen und die Aussichten, etwas zu leisten, das gesellschaftliche Anerkennung erfährt, sind höchst ungleich verteilt.

Will man sich in emanzipatorischer Absicht auf Leistungsorientierung berufen („Leistung statt Herkunft“), dann muss die Unterschiedlichkeit der Ausgangslagen berücksichtigt werden. Klar ist, dass sich vollständige Chancengleichheit nie wird herstellen lassen. Nicht zuletzt können unterschiedliche persönliche Eigenschaften, Neigungen und Talente – zum Glück – nicht einfach angeglichen werden. Ungerecht ist es jedoch, wenn die Unterschiede in den Ausgangsbedingungen, die sich beeinflussen ließen, stärker in den jeweiligen individuellen Lebenschancen niederschlagen, als notwendig. Darin liegt der Skandal der deutschen PISA-Ergebnisse: Dass sich der familiäre Hintergrund in Deutschland stärker auswirkt als in den meisten anderen Ländern.

In einem Beitrag zur Publikation „Transmission 02“ der Vodafone Stiftung Deutschland zeigt Prof. Nils Goldschmidt von der Universität der Bundeswehr in München, dass es um mehr gehen muss, als um gerechte Startchancen. Er schreibt

„Faktisch wird es nie gelingen können, den Wettlauf des Lebens unter gleichen Bedingungen zu starten, und vor allem werden sich im Verlauf des Lebens immer wieder Hindernisse und Umwege zeigen, deren Bewältigung auch die beste Annäherung an eine Startgerechtigkeit nicht a priori sicherstellen kann.“

Er plädiert für einen dynamischen Begriff der „Chancengerechtigkeit“, bei dem es nicht nur um gleiche Startchancen geht. Nötig ist, dass Individuen im Lebensverlauf immer wieder Chancen und auch Unterstützung angeboten werden, die sie in die Lage versetzen an der Gesellschaft teilzuhaben. Beispiel Bildungssystem: Immer wieder muss es zweite Chancen gewähren und Quereinstiege zulassen.

Nachzulesen ist der Artikel auf der Website der Vodafone Stiftung Deutschland. In der kleinen aber feinen Reihe „Transmissionen“ finden sich dort viele interessante Texte zum Thema sozialer Aufstieg.

Foto: Manel, cc-by-nd, 2.0

Der Schuster bleibt bei seinen Leisten: Berufe als Aufstiegsbarriere

10. November 2010, Comments (5)

Geht es um die Ursachen für gesellschaftliche Chancenungleichheit, kommt in der Regel – und völlig zu recht – das Bildungssystem zur Sprache. Bildung entscheidet immer mehr über die Aussichten auf gesellschaftliche Teilhabe und einen guten Job. Und spätestens seit den PISA-Studien wissen wir, dass in kaum einem Bildungssystem der Bildungserfolg so stark von der sozialen Herkunft abhängt wie in Deutschland.

Auf der internationalen Konferenz „Europa und der ‚American Dream‘ – Eine transatlantische Traumdeutung“, die am 27. Oktober in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand, wurde die Frage diskutiert, ob die uramerikanische Geschichte vom Tellerwäscher, der zum Millionär aufsteigt, mehr ist als nur ein Mythos. Ausgelotet wurde, wie Politik auf beiden Seiten des Atlantiks dazu beitragen kann, dass Menschen nicht nur voran kommen wollen, sondern dies auch wirklich tun können.

Die Diskussionen der Konferenz drehten sich denn auch stark um die Bildung. Die Daten über soziale Mobilität im internationalen Vergleich, die zu Beginn der Konferenz präsentiert wurden zeigten, dass diejenigen Länder, die im internationalen Vergleich sozial am durchlässigsten sind, genau jene sind, die wir schon als PISA-Sieger kennen und allgemein als Vorbilder für die gute Schule gelten: darunter Finnland, Schweden, Norwegen und Kanada.

Aber die Konferenz nahm auch ein zweites Hindernis für soziale Mobilität in den Blick, über das weniger oft gesprochen wird: die Struktur des Arbeitsmarkts. Reinhard Pollak vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wies darauf hin, dass die stark beruflich geprägte Struktur des deutschen Arbeitsmarkts eine Mobilitätsbarriere ersten Ranges ist. Berufe können nicht einfach ergriffen werden, Zertifikate entscheiden in Deutschland über den Zugang.

In den USA ist das anders. Tamar Jacoby, die Präsidentin der US-amerikanischen NGO Immigration Works bezeichnete die Aufstiegschancen, die der US-Arbeitsmarkt gerade auch Zugewanderten bietet, als den Kern des amerikanischen Schmelztiegel schlechthin.

In Deutschland hingegen verhindern die starren Karrierewege, die wenig Seiteneinstiege ermöglichen, allzu oft den beruflichen Aufstieg. Dass angesichts dieser Situation in Deutschland türkische Gemüsehändler in der ersten Sarrazin-Debatte als Ausdruck fehlenden Integrationswillens diffamiert wurden, bezeichnete der ehemalige nordrhein-westfälische Integrationsminster Armin Laschet in der Böll-Stiftung als zynisch.

Was aber ist daraus für die Politik zu lernen? Die berufliche Struktur aufzubrechen ist kaum einfach möglich. Und vor allem sollte eines nicht vergessen werden. Was für die Outsider des Arbeitsmarkts eine Eintrittsbarriere darstellt, ist für die Insider eine Absicherung des eigenen Status.

Foto: Ernie|Bert, cc-by-nc

Der Videomittschnitt zur Konferenz:

Böll-Studie zeigt: Chancen gesellschaftlich aufzusteigen, sind in Deutschland sehr ungleich verteilt

24. Oktober 2010, Comments (0)


Bildung, Integration und faire Aufstiegschancen – als die Idee zu diesem Blog entstand, war kaum abzusehen, das dieses Trio plötzlich im Fokus der politischen Debatterücken würde und alle Zeitungen und Talkshows beschäftigen würde.

Mit einer Studie über soziale Mobilität und die Austiegschancen gerade auch von Menschen mit Migrationshintergrund will die Heinrich-Böll-Stiftung dazu beitragen, die Debatte mit empirischen Befunden unterfüttern. Die Studie „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“ wurde von Reinhard Pollak vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung für die Heinrich-Böll-Stiftung erstellt.Sie zeigt: Die Chancen auf den gesellschaftlichen Aufstieg sind in nur wenigen industriellen Staaten so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die Studie kommt zu ernüchternden Ergebnissen: Kinder von ungelernten Arbeitern haben vierzigmal schlechtere Mobilitätsschancen als Kinder, deren Eltern leitende Angestellte sind. Der soziale Fahrstuhl, der lange Zeit in Deutschland für die meisten nach oben fuhr, ist ins Stocken geraten – und am unteren Rand der Gesellschaft schaffen es viele überhaupt nicht, einzusteigen.

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten um das Thema Integration sind diese Befunde alles andere als dröge Sozialstatistik. Sie weisen aus, wie schlecht es in unserer Gesellschaft um praktische Chancengerechtigkeit bestellt ist. Dass wir uns, wie Reinhard Pollak schreibt

„mehr Ungleichheiten leisten als notwendig, und dies insbesondere zum Nachteil derjenigen Kinder, die mit ihrer geringen sozialen Herkunft vergleichsweise wenig Chancen haben, aus diesen nachteiligen Positionen aufzusteigen“

bedeutet, dass hierzulande nicht alle darauf vertrauen können, durch eigene Anstrengungen voran zu kommen. Soziale Herkunft übertrumpft Talent und Leistungsbereitschaft.

Die Studie wird von der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen des Programms „Was ist der deutsche Traum? Bildung – Integration – Aufstieg“ herausgegeben, das sich mit fairen Aufstiegschancen als fundamentaler Frage sozialer Gerechtigkeit und zugleich der künftigen Leistungsfähigkeit der modernen Einwanderungsgesellschaft beschäftigt.

Anmerkungen und Kommentare zur Studie und den dort formulierten Schlussfolgerungen sind sehr willkommen

Veranstaltungshinweis: Konferenz „Europa und der American Dream“

21. Oktober 2010, Comments (1)

Foto: jazzlog, cc-by-nc/2.0

Die Erzählung des „American Dream“, also das Versprechen wonach Einheimische wie auch Einwanderer den sozialen Aufstieg für sich und nachkommende Generationen durch Bildung und Arbeit erreichen können, erfährt gegenwärtig eine politische Konjunktur. Unter Präsident Obama ist die Wiederbelebung dieses Mythos’ Wahlprogramm.

Auch in den europäischen Staaten ist das positive Leitmotiv für den Zusammenhalt in demokratischen und liberalen Gesellschaften unverzichtbar. Doch an welchem Versprechen orientieren sich die Menschen diesseits des Atlantiks?

Die Konferenz „Europa und der American Dream: Eine transatlantische Traumdeutung“, die am 27.Oktober in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin fragt, wie Politik für soziale Teilhabe und Mobilität in Europa, in den USA oder in Kanada gestaltet wird. Wie stark wird – hier wie dort – Teilhabe und Aufstieg als Ergebnis individueller Anstrengungen bzw. als Folge gesellschaftlichen Arrangements verstanden? Welcher kulturellen Bedingungen bedarf es für die Realisierung eines solchen Versprechens und welche Konsequenzen resultieren für sozialstaatliche und -politische Mechanismen?

The Spirit Level: Aufstieg und/oder Gleichheit?

19. Oktober 2010, Comments (1)

Foto: .wm, cc-by-nc-nd/2.0

Es gibt eine neue Egalitarismusdebatte. Ausgelöst wurde sie durch das Buch «The Spirit Level» der britischen Epidemiologen Richard Wilkinson und Kate Pickett.

Ihre These lautet kurz zusammengefasst, dass Einkommensungleichheit nicht nur für die Armen nachteilig ist, sondern der gesamten Gesellschaft, also auch den Reichen, schadet. Anhand zahlreicher Indikatoren zeigen sie, dass im internationalen Vergleich nicht etwa ärmere Gesellschaften schlechter abschneiden als reichere, sondern «gleichere» Gesellschaften durchweg besser fahren als solche, in denen sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet. Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Fettsucht, Kriminalität usw. – die Liste ist lang, die Ergebnisse sind verblüffend eindeutig: Japan und die skandinavischen Länder stehen durchweg gut da, die USA, das Vereinigte Königreich und Portugal landen in jeder Hinsicht auf den letzten Plätzen. Die Befunde sind nach Ansicht der Autoren sozialpsychologisch zu erklären. Wer nur mit Mühe gesellschaftliche Anerkennung erlangen kann oder um seinen Status bangen muss, steht unter großem Stress. Der macht krank, unglücklich und verkürzt das Leben. Politisch müsse es also darum gehen, Einkommensungleichheit zu reduzieren. Schon kleine Fortschritte würden hier größere Wohlfahrtgewinne erzeugen als das «Herumdoktern» an den einzelnen Symptomen.

Ist die Frage nach sozialen Aufstiegschancen also obsolet? Brauchen wir einfach und alleine mehr Gleicheit?

Die Egalitarismusdebatte und die Frage nach den sozialen Aufstiegschancen haben mehr Berührungspunkte, als man auf den ersten Blick denken könnte. Zwar legt die erstere eher die Eindämmung wettbewerblicher Strukturen und den sozialen Ausgleich nahe; während das Leitmotiv einer sozial mobilen Gesellschaft auf Aspirationen und Anstrengungen von Individuen und damit auf Leistungsorientierung verweist. Unvereinbar sind die Perspektiven deshalb nicht. Richtig ist zunächst, dass Aufstiege in Gesellschaften mit größerer Gleichheit besser funktionieren als in ungleichen. Intuitiv nachvollziehbar ist auch, dass materielle Voraussetzungen die individuellen Chancen auf den sozialen Aufstieg stark beeinflussen.

Es bieten sich zwei Stellschrauben für die gesellschaftliche Reform an: zum einen die Verringerung der gesellschaftlichen Ungleichheit durch Maßnahmen wie Umverteilung und Mindestlöhne, zum anderen die Schwächung des Zusammenhangs von materieller Ungleichheit und individueller Zukunftschancen. Hier spielt eine starke öffentliche Infrastruktur eine überragende Rolle, etwa gute Kinderbetreuungseinrichtungen und gute Schulen, die ungleiche familiäre Startbedingungen ausgleichen könnten.

Am Montag, den 25.10., diskutiert Kate Pickett, die Co-Autorin von „The Spirit Level“, auf Einladung des Progressiven Zentrums mit Politikern über die Frage: „Die egalitäre Gesellschaft – besser für alle?“. Die Diskussion findet am 25.10. von 13-15 Uhr in der Berliner Hertie School of Governance, Friedrichstraße 180, statt. Infos und Anmeldung unter http://www.progressives-zentrum.org/dpz.php/cat/47/aid/839/title/Die_egalitaere_Gesellschaft_-_besser_fuer_alle_

Über dieses Blog

„Durch eigene Anstrengungen in der Gesellschaft voran kommen, ohne durch ethnische, räumliche oder soziale Herkunft gehindert zu werden: Kann es trotz der vielen Blockaden, die heute in der Bildung und bei der Integration Zugewanderter der sozialen Mobilität im Wege stehen, einen solchen „deutschen Traum“ geben? Dieses Blog diskutiert, ob das Ideal einer aufstiegsoffenen Gesellschaft für emanzipatorische Politik taugt."

Studie „Einwanderinnen und Einwanderer in den Räten deutscher Großstädte“

Studie „Kaum Bewegung, viel Ungleichheit“

Die Studie von Reinhard Pollak (WZB) zeigt, in Deutschland schaffen es weniger als 1% aus einem Elternhaus, in dem der Vater ungelernter Arbeiter ist, selbst in eine leitende Angestelltenposition zu gelangen.
Dagegen werden zwei Drittel der Kinder aus einer leitenden Angestelltenfamilie selbst leitende Angestellte.
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Böll.Thema

Die Ausgabe "Sozialer Aufstieg - Strategien gegen die blockierte Gesellschaft" von Boell.thema liefert Analysen, Reportagen und Überlegungen rund um Fragen sozialer Mobilität und das Leitbild der aufstiegsoffenen Gesellschaft.
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